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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Saple ist ein ausschließlich für Geschäftskunden bestimmter Software-as-a-Service-Dienst. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der Website, der Webanwendung und der kostenpflichtigen sowie unentgeltlichen Funktionen von Saple.

für die Nutzung von Saple · Stand: 7. August 2026

1. Anbieter, Geltungsbereich und B2B-Ausrichtung

Anbieter und Vertragspartner ist die Saple UG (haftungsbeschränkt) i. G., Mahlsdorfer Str. 7B, 12555 Berlin, Deutschland, vertreten durch die Geschäftsführer Arne Kabelitz und Phillip Obernier (nachfolgend „Saple").

Diese AGB gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung von Saple, sofern nicht ausdrücklich abweichende Individualvereinbarungen getroffen wurden.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher sind von der Nutzung kostenpflichtiger Saple-Leistungen ausgeschlossen.

Entgegenstehende, zusätzliche oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn Saple ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.

2. Registrierung und Vertragsschluss

Die Darstellung von Leistungen, Tarifen und Preisen auf der Website stellt grundsätzlich noch kein verbindliches Vertragsangebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Buchung vorzunehmen.

Der Kunde gibt durch Abschluss des Bestell- bzw. Checkout-Vorgangs ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags über den ausgewählten Tarif ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn Saple die Buchung in Textform bestätigt oder den kostenpflichtigen Tarif für den Kunden freischaltet.

Wer für ein Unternehmen ein Konto anlegt oder einen Tarif bucht, versichert, hierzu für das betreffende Unternehmen berechtigt zu sein. Der Kunde hat bei Registrierung und Bestellung richtige und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen zu aktualisieren.

3. Kostenlose Test- und Einstiegsmöglichkeiten

Saple kann kostenlose Testphasen, Freikontingente oder sonstige unentgeltliche Einstiegsmöglichkeiten anbieten. Umfang, Dauer und technische Grenzen ergeben sich aus der jeweils bei Registrierung oder Freischaltung angezeigten Beschreibung.

Sofern bei der jeweiligen Testmöglichkeit nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist, entsteht allein durch die Nutzung einer kostenlosen Testphase kein kostenpflichtiges Abonnement. Ein kostenpflichtiger Vertrag setzt eine aktive Buchung durch den Kunden voraus.

Kostenlose Leistungen können pro Unternehmen, Nutzer oder wirtschaftlich zusammengehörender Organisation begrenzt werden. Eine Umgehung solcher Begrenzungen durch Mehrfachkonten oder vergleichbare Maßnahmen ist nicht zulässig.

4. Leistungsgegenstand

Saple stellt dem Kunden eine browserbasierte SaaS-Anwendung zur Verfügung. Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem bei Vertragsschluss gewählten Tarif und der zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten Produktbeschreibung.

Zu den Funktionen können insbesondere gehören:

  • Aufnahme, Upload und Verarbeitung von Video- und Audiodateien;
  • Transkription von Audioinhalten und KI-gestützte Erkennung bzw. Vorschläge für Schnittstellen;
  • Erstellung und Rendering personalisierter Videos, GIFs und Landingpages;
  • Import und Verarbeitung von Lead-Daten, insbesondere über CSV-Dateien;
  • automatisierter Abruf öffentlich erreichbarer Webseiten, Analyse relevanter Unterseiten und Erstellung von Screenshots;
  • technische Prüfungen von E-Mail-Adressen, insbesondere Syntax- und MX-Prüfungen sowie Dublettenfilter;
  • Export von Kampagnen- und Asset-Daten zur weiteren Nutzung in externen Vertriebs- oder Outreach-Systemen.

Saple schuldet die Bereitstellung der vereinbarten Softwarefunktionen, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere werden keine bestimmte Antwortquote, Anzahl von Leads oder Terminen, Umsatzsteigerung, E-Mail-Zustellbarkeit, Conversion Rate oder sonstige Vertriebskennzahl garantiert.

Marketingangaben, Fallstudien, Benchmarks und statistische Vergleichswerte beschreiben mögliche oder bei Dritten beobachtete Ergebnisse und stellen keine Beschaffenheitsgarantie für den individuellen Kunden dar.

5. Technische Bereitstellung, Wartung und Weiterentwicklung

Saple wird die Anwendung mit angemessener kaufmännischer Sorgfalt betreiben und sich um eine hohe Verfügbarkeit bemühen. Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit oder ein bestimmtes Service-Level ist nur geschuldet, wenn dies für den jeweiligen Tarif ausdrücklich vereinbart wurde.

Vorübergehende Einschränkungen können insbesondere durch Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, Kapazitätsanpassungen, Störungen des Internets oder von Telekommunikationsnetzen sowie Ausfälle von Drittanbietern entstehen. Planbare Wartungsarbeiten wird Saple nach Möglichkeit so durchführen, dass die Nutzung möglichst wenig beeinträchtigt wird.

Saple darf technische Komponenten, Benutzeroberflächen, Abläufe und einzelne Funktionen weiterentwickeln oder ändern, soweit dadurch der vereinbarte Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Wesentliche nachteilige Änderungen des Kernfunktionsumfangs werden dem Kunden rechtzeitig angekündigt. In diesem Fall kann der Kunde den Vertrag spätestens zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.

6. Nutzerkonten und zulässige Nutzung

Zugangsdaten sind geheim zu halten und vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen. Der Kunde ist für die Nutzung seiner Konten durch von ihm autorisierte Nutzer verantwortlich und hat Saple unverzüglich über erkennbare Sicherheitsvorfälle oder unbefugte Zugriffe zu informieren.

Unzulässig sind insbesondere:

  • die Nutzung von Saple zu rechtswidrigen, betrügerischen oder missbräuchlichen Zwecken;
  • das Hochladen oder Verarbeiten von Inhalten, für deren Nutzung der Kunde nicht über die erforderlichen Rechte oder Rechtsgrundlagen verfügt;
  • die Umgehung technischer Nutzungs-, Sicherheits-, Kontingent- oder Zugriffsbeschränkungen;
  • automatisierte Zugriffe auf Saple außerhalb ausdrücklich bereitgestellter Funktionen oder Schnittstellen;
  • Reverse Engineering, Dekompilierung oder sonstige Analyse der Software, soweit dies nicht zwingend gesetzlich erlaubt ist;
  • Handlungen, die die Stabilität, Sicherheit oder Verfügbarkeit von Saple oder der zugrunde liegenden Infrastruktur gefährden.

7. Verantwortung des Kunden für Lead-Daten und Outbound-Kampagnen

Der Kunde entscheidet eigenverantwortlich, welche Leads, Webseiten, Kontaktdaten und Inhalte mit Saple verarbeitet und für welche Kampagnen die erzeugten Assets eingesetzt werden.

Der Kunde ist insbesondere dafür verantwortlich, dass die Erhebung, der Import und die Nutzung von personenbezogenen Daten sowie die Kontaktaufnahme mit Empfängern nach den jeweils anwendbaren Datenschutz-, Wettbewerbs- und Telekommunikationsvorschriften zulässig sind. Dies umfasst insbesondere die Vorgaben der DSGVO sowie bei werblicher Ansprache die Anforderungen des § 7 UWG.

Saple nimmt keine individuelle rechtliche Prüfung einzelner Leads, Empfänger, Kampagnen, Einwilligungen oder Werbemaßnahmen vor. Technische Prüfungen von E-Mail-Adressen oder Webseiten stellen keine rechtliche Freigabe für eine Kontaktaufnahme dar.

Soweit der Kunde Webseiten, Logos, Marken, Bilder, Texte, Screenshots oder sonstige Inhalte Dritter für seine Kampagne nutzt, ist er dafür verantwortlich, dass die vorgesehene Nutzung zulässig ist und Rechte Dritter nicht verletzt werden.

Der Kunde hat von Saple erzeugte Inhalte, insbesondere Schnittvorschläge, Videos, GIFs und Landingpages, vor einer externen Veröffentlichung oder Versendung in angemessenem Umfang zu prüfen.

8. Kundeninhalte, Nutzungsrechte und Rechte an der Software

Rechte an vom Kunden bereitgestellten Inhalten und Daten verbleiben beim Kunden bzw. beim jeweiligen Rechteinhaber. Der Kunde räumt Saple für die Dauer und den Zweck der Vertragsdurchführung die erforderlichen nicht ausschließlichen Nutzungs- und Verarbeitungsrechte ein, insbesondere zum Speichern, Vervielfältigen, technischen Bearbeiten, Transkribieren, Rendern und Bereitstellen der Inhalte.

Sämtliche Rechte an der Saple-Software, am Quellcode, an Benutzeroberflächen, Marken, Datenbanken, Dokumentationen und sonstigen von Saple bereitgestellten Bestandteilen verbleiben bei Saple oder den jeweiligen Lizenzgebern. Der Kunde erhält für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht, die Software im vereinbarten Umfang für seine geschäftlichen Zwecke zu nutzen.

Soweit an von Saple erzeugten Output-Bestandteilen eigene übertragbare Nutzungsrechte von Saple entstehen, räumt Saple dem Kunden daran ein einfaches, räumlich unbeschränktes und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht für eigene geschäftliche Zwecke sowie für vertraglich zulässige Kundenkampagnen des Kunden ein. Rechte an vom Kunden oder von Dritten stammenden Bestandteilen werden hiervon nicht erfasst und verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.

9. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Saple erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung und der anwendbaren Datenschutzgesetze.

Soweit Saple personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, ist der Kunde Verantwortlicher und Saple Auftragsverarbeiter im Sinne der DSGVO. Die Parteien schließen hierfür, soweit erforderlich, eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Diese geht für die darin geregelten datenschutzrechtlichen Sachverhalte den Bestimmungen dieser AGB vor.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er Saple nur solche personenbezogenen Daten zur Verarbeitung übermittelt, die er rechtmäßig verarbeiten und durch einen Auftragsverarbeiter verarbeiten lassen darf.

10. Drittanbieter und externe Dienste

Für die technische Bereitstellung einzelner Funktionen setzt Saple Drittanbieter ein, insbesondere für Hosting und Infrastruktur, Zahlungsabwicklung sowie KI-gestützte Transkription. Einzelheiten zur datenschutzrechtlichen Einbindung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung und gegebenenfalls dem Auftragsverarbeitungsvertrag.

Soweit der Kunde Daten aus Saple in externe Systeme wie CRM-, Sales-Engagement- oder Versandplattformen exportiert oder dort weiterverarbeitet, entsteht das Rechtsverhältnis hinsichtlich dieser externen Dienste zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Anbieter. Saple ist nicht für deren Verfügbarkeit, Funktionsumfang, Datenschutzpraxis oder Vertragsbedingungen verantwortlich, soweit Saple den betreffenden Umstand nicht selbst zu vertreten hat.

11. Preise, Umsatzsteuer, Kontingente und Abrechnung

Es gelten die bei Buchung des jeweiligen Tarifs angezeigten Preise und Leistungsgrenzen. Sofern nicht ausdrücklich anders ausgewiesen, verstehen sich sämtliche Preise gegenüber Geschäftskunden als Nettopreise zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Kostenpflichtige Abonnements werden monatlich im Voraus abgerechnet. Die Zahlung wird grundsätzlich über den im Checkout angebotenen Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt. Rechnungen können elektronisch bereitgestellt oder übermittelt werden.

Tarifbezogene Nutzungs- oder Videokontingente gelten für den jeweiligen Abrechnungszeitraum. Nicht genutzte Kontingente verfallen mit dessen Ende und werden nicht in den Folgemonat übertragen, soweit beim gebuchten Tarif nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.

Zusätzliches Volumen oder kostenpflichtige Zusatzleistungen werden nur berechnet, wenn der Kunde diese ausdrücklich bucht oder eine zuvor transparent ausgewiesene verbrauchsabhängige Abrechnung vereinbart wurde.

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Saple kann nach vorheriger Mahnung und angemessener Fristsetzung den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen vorübergehend sperren, sofern der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug bleibt. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

12. Vertragslaufzeit, Verlängerung und Kündigung

Ein kostenpflichtiges Abonnement läuft ab dem Zeitpunkt der Freischaltung bzw. dem im Checkout ausgewiesenen Beginn jeweils für einen monatlichen Abrechnungszeitraum.

Das Abonnement verlängert sich am Ende jedes Abrechnungszeitraums automatisch um einen weiteren Monat, wenn es nicht gekündigt wurde.

Der Kunde kann das Abonnement jederzeit ohne Kündigungsfrist kündigen. Die ordentliche Kündigung wird zum Ende des bereits begonnenen und im Voraus bezahlten Abrechnungszeitraums wirksam. Bis dahin kann der Kunde die gebuchten Leistungen weiter nutzen. Eine nur wegen der ordentlichen Kündigung verlangte anteilige Erstattung des laufenden Monats erfolgt nicht.

Die Kündigung kann über eine dafür bereitgestellte Funktion im Kundenkonto oder in Textform, insbesondere per E-Mail an support@saple.de, erklärt werden.

Saple kann ein kostenpflichtiges Abonnement mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums ordentlich kündigen.

Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bei einer behebbaren Pflichtverletzung ist vor einer außerordentlichen Kündigung grundsätzlich eine angemessene Abhilfefrist zu setzen oder eine Abmahnung auszusprechen, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.

Nach Vertragsende kann der Zugriff auf das Kundenkonto und auf darin gespeicherte Projekt- und Output-Daten eingeschränkt oder beendet werden. Der Kunde ist dafür verantwortlich, benötigte Ergebnisse rechtzeitig zu exportieren. Gesetzliche und datenschutzrechtliche Aufbewahrungs- und Löschpflichten bleiben unberührt.

13. Sperrung bei Missbrauch oder Sicherheitsrisiken

Saple darf den Zugang des Kunden vorübergehend ganz oder teilweise sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine erhebliche rechtswidrige oder vertragswidrige Nutzung, einen Angriff auf die technische Infrastruktur, eine Gefährdung anderer Nutzer oder ein sonstiges erhebliches Sicherheitsrisiko bestehen.

Soweit die Umstände dies zulassen, wird Saple den Kunden vor der Sperrung informieren und Gelegenheit zur Abhilfe geben. Bei dringenden Sicherheits- oder Rechtsverstößen kann die Sperrung sofort erfolgen. Saple wird eine Sperrung auf das erforderliche Maß beschränken und aufheben, sobald der Grund entfallen ist.

14. Mängel und Leistungsstörungen

Der Kunde hat erkennbare Funktionsstörungen unter möglichst genauer Beschreibung des Fehlers und der Umstände seines Auftretens unverzüglich an Saple zu melden und Saple die für eine Fehleranalyse zumutbar erforderlichen Informationen bereitzustellen.

Bei einem von Saple zu vertretenden Mangel wird Saple innerhalb angemessener Frist geeignete Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung oder Umgehung des Fehlers ergreifen. Gesetzliche Rechte des Kunden bei Leistungsstörungen bleiben im Übrigen unberührt.

Soweit auf das Vertragsverhältnis mietrechtliche Vorschriften Anwendung finden, wird die verschuldensunabhängige Schadensersatzhaftung für bereits bei Vertragsschluss vorhandene Mängel nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB ausgeschlossen. Dies gilt nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei einer ausdrücklich übernommenen Garantie oder soweit zwingendes Recht entgegensteht.

15. Haftung

Saple haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von Saple, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, haftet Saple nur auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Im Übrigen ist die Haftung von Saple für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit Saple eine Garantie übernommen oder einen Mangel arglistig verschwiegen hat, sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz oder sonstige zwingende gesetzliche Haftungstatbestände.

Die vorstehenden Regelungen gelten entsprechend zugunsten der Organe, Mitarbeiter, gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen von Saple.

16. Freistellung bei vom Kunden zu vertretenden Rechtsverletzungen

Verletzt der Kunde schuldhaft seine Pflichten aus diesen AGB und werden deshalb berechtigte Ansprüche Dritter gegen Saple geltend gemacht, stellt der Kunde Saple im gesetzlich zulässigen Umfang von diesen Ansprüchen einschließlich angemessener und erforderlicher Kosten der Rechtsverteidigung frei.

Saple wird den Kunden über entsprechende Ansprüche unverzüglich informieren und ihm, soweit rechtlich und tatsächlich möglich, Gelegenheit geben, an der Abwehr oder Beilegung mitzuwirken. Saple wird ohne sachlichen Grund keine Anerkenntnisse oder Vergleiche zu Lasten des Kunden schließen.

17. Vertraulichkeit

Beide Parteien behandeln nicht öffentlich bekannte geschäftliche, technische und organisatorische Informationen der jeweils anderen Partei, die als vertraulich bezeichnet oder nach den Umständen als vertraulich erkennbar sind, vertraulich und verwenden sie nur zur Durchführung des Vertrags.

Die Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die nachweislich bereits rechtmäßig bekannt waren, ohne Vertragsverletzung öffentlich bekannt werden, rechtmäßig von Dritten erlangt wurden oder unabhängig entwickelt wurden. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.

Geschäftsgeheimnisse sind nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften auch über das Vertragsende hinaus zu schützen.

18. Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Leistungsausfälle, soweit diese auf Ereignissen beruhen, die außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegen und auch bei angemessener Vorsorge nicht verhindert werden konnten, etwa Naturereignisse, großflächige Strom- oder Netzausfälle, behördliche Maßnahmen, Arbeitskämpfe, Krieg, Terror oder vergleichbare außergewöhnliche Ereignisse.

Die betroffene Partei wird die andere Partei soweit möglich informieren und angemessene Maßnahmen zur Begrenzung der Auswirkungen treffen. Gesetzliche Kündigungsrechte bei länger andauernder Unzumutbarkeit bleiben unberührt.

19. Änderungen von Tarifen und Vertragsbedingungen

Änderungen von Preisen oder Leistungsumfängen für Neukunden gelten nur für Verträge, die nach Veröffentlichung der Änderung abgeschlossen werden.

Für bestehende kostenpflichtige Abonnements gelten Preisänderungen oder sonstige wesentliche Änderungen der Vertragsbedingungen nur, wenn sie mit dem Kunden vereinbart werden oder Saple den bestehenden Vertrag ordnungsgemäß beendet und dem Kunden einen neuen Tarif bzw. Vertrag anbietet. Zwingende Änderungen aufgrund gesetzlicher Vorgaben bleiben unberührt.

20. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis, soweit gesetzlich zulässig, Berlin ausschließlicher Gerichtsstand. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Zurückbehaltungsrechte kann der Kunde nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausüben. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Bei Übersetzungen dieser AGB in andere Sprachen dient die deutsche Fassung als maßgebliche Vertragsfassung, soweit gesetzlich zulässig.